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Universität Konstanz bewirbt sich mit vier Anträgen für die zweite Phase der Exzellenzinitiative

Y-Gebäude

Zum 1. September 2011 hat die Universität Konstanz vier Anträge für die zweite Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder eingereicht: Insgesamt sind es drei Verlängerungsanträge und ein Neuantrag. Gestellt wurden zwei Anträge für die 1. Förderlinie (Graduiertenschulen) und je ein Antrag für die 2. Förderlinie (Exzellenzcluster) und 3. Förderlinie (Zukunftskonzept). Am 1. und 2. Dezember 2011 wird auf dem Campus der Universität die Begehung für das Zukunftskonzept stattfinden. Die Begutachtungen der restlichen Anträge erfolgt in Bonn. Die entscheidenden Sitzungen der DFG-Kommissionen zur zweiten Programmphase sind für den 11. bis 14. Juni 2012 anberaumt. Am 15. Juni 2012 sollen die Entscheidungen bekannt gegeben werden.

Weitere aktuelle Meldungen im Rahmen der Exzellenzinitiative


Konstanzer Wissenschaftler entdecken Molekül, das die Regeneration von amputierten Körperteilen steuert

Die Fähigkeit, Körperteile zu regenerieren, die durch Amputation oder Verletzung verloren wurden, ist im Tierreich weit verbreitet. Warum Menschen die Gabe zur Regeneration nicht besitzen, ist bisher nicht verstanden, daher wird intensiv mit geeigneten Tiermodellen an dieser offenen Frage geforscht. Biologen der Universität Konstanz konnten anhand des Zebrafisches erstmalig den regulierenden Einfluss von Retinsäure auf Regenerationsprozesse bei Tieren aufzeigen.

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Bewilligung zweier Sonderforschungsbereiche an der Universität Konstanz

Zwei sehr gute Nachrichten an einem Tag: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschied am 22. November 2011 zwei Sonderforschungsbereiche (SFB) der Universität Konstanz positiv. Sie verlängerte zum einen den SFB 767 „Controlled Nanosystems“ bis zum Jahr 2015, womit eine weitere Förderung in Höhe von 7,3 Millionen Euro verbunden ist. Zum anderen bewilligte sie den Neuantrag für den SFB 969 „Chemical and Biological Principles of Cellular Proteostasis“ mit einer Fördersumme in Höhe von 7,5 Millionen Euro.



Prof. Axel Meyer, Ph.D.

ERC Advanced Grant für Prof. Axel Meyer, Ph.D.

Die Kraterseen in Nicaragua werden in den kommenden fünf Jahren noch intensiver in den Fokus von Prof. Axel Meyer, Ph.D., rücken. Der Zoologe und Evolutionsbiologe an der Universität Konstanz erhält für seine Forschung zur Genomik und Ökologie paralleler Evolution einen der begehrten ERC Advanced Grants des European Research Council (ERC) und damit 2,5 Millionen Euro.

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Dr. Nathan Weisz

ERC Starting Grant für Dr. Nathan Weisz

„Brain-state dependent perception: finding the windows to consciousness“ lautet der Titel des Projekts, für das Dr. Nathan Weisz einer der begehrten ERC Starting Grants des European Research Council (ERC) erhalten hat. Dem im Bereich der Klinischen Psychologie der Universität Konstanz arbeitenden Emmy Noether-Nachwuchsgruppenleiter steht damit die maximale Förderung von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, um den relevanten Merkmalen bewusster Wahrnehmung auf die Spur zu kommen.

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Erfolgreiche Kooperation der Graduiertenschule Chemische Biologie mit chinesischen Wissenschaftlern der Universität Nankai

Die Graduiertenschule Chemische Biologie und das Department of Chemical Biology der Universität Nankai, China, haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Sie wurde in Tienjin von den Sprechern der beiden Einrichtungen, Prof. Dr. Andreas Marx und Prof. Zhen Xi, unterzeichnet.

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Prof. Dr. Alfred Leitenstorfer

ERC Advanced Grant für Prof. Dr. Alfred Leitenstorfer

Ultrakurze Zeitskalen bilden das Arbeitsgebiet von Prof. Dr. Alfred Leitenstorfer. Sie sind so kurz, dass sie mit elektronischen Zeitmessern nicht mehr erfasst werden können, sondern nur noch mit optischen Geräten – mit Lasern. Der Professor für Experimentalphysik und Leiter des Centrums für Angewandte Photonik (CAP) an der Universität Konstanz wurde nun mit dem Advanced Grant des European Resarch Council (ERC) ausgezeichnet.

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Neue Doktoranden in der Graduiertenschule Chemische Biologie

Franziska Mortensen, Lisa Hölting, Franziska Dierolf, Juliane Leutzow, Saurav Malhotra, Tiankun Zhao und Barbara Jaiser – dies sind die neuen Doktorandinnen und Doktoranden, die seit April 2011 in die Graduiertenschule Chemische Biologie aufgenommen wurden. Sie wurden am Dienstag, 18. Oktober 2011, durch den Koordinator der Graduiertenschule, Prof. Dr. Andreas Marx, feierlich begrüßt.

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Prof. Vinod Subramaniam als Gastprofessor der Graduiertenschule Chemische Biologie und des Zukunftskollegs

Die Universität Konstanz kann durch die Kooperation des Zukunftskollegs und der Graduiertenschule Chemische Biologie zum ersten Mal eine Zukunftskolleg-Gastprofessur vergeben. Prof. Vinod Subramaniam wird ab 1. Oktober 2011 seine zunächst für drei Jahre zugesagte Gastprofessur an der Universität Konstanz antreten und dabei mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Graduiertenschule sowie des Zukunftskollegs kooperieren.

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Antragsskizze der Universität Konstanz für eine weitere Graduiertenschule erfolgreich

Die Antragsskizze der Universität Konstanz für die „Graduiertenschule für Entscheidungswissenschaften“ hat in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich die Eingangshürde genommen. Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat (WR) soeben bekanntgaben, wurde die Bewerbung für die Graduiertenschule im Rahmen der 1. Förderlinie zur Vollantragstellung ausgewählt. „Das ist eine sehr gute Nachricht. Ich bin überzeugt, dass der Antrag für die Graduiertenschule für Entscheidungswissenschaften große Chancen hat, die exzellente Forschung an der Universität Konstanz noch zusätzlich zu bereichern“, kommentiert Rektor Prof. Dr. Ulrich Rüdiger das erfolgreiche Abschneiden der Antragsskizze.

Die geplante Graduiertenschule für Entscheidungswissenschaften widmet sich dem Eckpfeiler aller sozialwissenschaftlicher Fragestellungen: dem Entscheidungsverhalten von Individuen und Kollektiven. Wie kommen Entscheidungen von Personen zustande, wie gestaltet sich die Entscheidungsfindung in zwischenmenschlicher Interaktion und was sind deren gesamtgesellschaftlichen Ergebnisse?

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Universität Konstanz geht mit zwei neuen Anträgen in die zweite Runde der Exzellenzinitiative

Die Universität Konstanz hat Antragsskizzen für die zweite Runde der Exzelleninitiative des Bundes und der Länder eingereicht. Konstanzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erarbeiteten Skizzen für eine neue Graduiertenschule und einen neuen Exzellenzcluster. Der Antrag in der 1. Förderlinie ist mit der „Graduiertenschule für Entscheidungswissenschaften“ zentral im Bereich der Wirtschaftswissenschaften angesiedelt. Der Wirtschaftstheoretiker Prof. Dr. Leo Kaas ist als Koordinator der insgesamt sechs Disziplinen Politikwissenschaft, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Mathematik und Soziologie ausgewiesen.

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Prof. Dr. Georg Maret

Konstanzer Physiker Prof. Dr. Georg Maret erhält Koselleck-Projekt der DFG

Zur systematischen Erforschung der Mechanismen der Magnetfeldwahrnehmung erhielt Prof. Dr. Georg Maret, Professor für Experimentalphysik an der Universität Konstanz, den Zuschlag für das Reinhart Koselleck-Projekt „Visualisierung der Antwort des Gehirns auf Magnetorezeption“ mit einer Fördersumme von 1,25 Millionen Euro.

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Prof. Dr. Thomas Elbert

Professor Thomas Elbert erhält Koselleck-Projekt zur Erforschung der menschlichen Aggressionsbereitschaft

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte Dr. Thomas Elbert, Professor für klinische Psychologie und Neuropsychologie an der Universität Konstanz, ein Reinhart Koselleck-Projekt zum Thema „Psychobiologie menschlicher Gewalt- und Tötungsbereitschaft“. Die DFG fördert das Projekt zur Aggressionsforschung in Höhe von 1 Million Euro zuzüglich einer Programmpauschale von 200.000 Euro.

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Prof. Dr. Christoph Knill

ERC Advanced Grant für Prof. Dr. Christoph Knill

Der Konstanzer Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Knill ist mit dem "ERC Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC) ausgezeichnet worden. Es handelt sich dabei um den höchsten Wissenschaftspreis der Europäischen Union (EU). Mit den „ERC Advanced Grants“ werden gezielt bereits etablierte internationale Spitzenforscher gefördert, die durch herausragende Forschungsleistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Christoph Knill ist bisher nicht nur der einzige Wissenschaftler der Universität Konstanz, sondern auch der erste deutsche Politikwissenschaftler, der diese hohe Auszeichnung erhält.

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Prof. Jürgen Osterhammel nimmt Leibniz-Preis entgegen

Als am Montag, 15. März 2010, im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis verliehen wurde, durfte auch Prof. Jürgen Osterhammel seine Auszeichnung entgegennehmen. Der Historiker, Professurinhaber für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Konstanz, war am 3. Dezember vergangenen Jahres von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als einer von zehn Leibniz-Preisträgern ausgezeichnet worden.

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Prof. Dr. Ulrik Brandes

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Prof. Dr. Ulrik Brandes im Rahmen der Reinhart Koselleck-Projekte mit einer Million Euro

Die Netzwerkanalyse hat viele Gesichter. Sei es Facebook oder Twitter, seien es Abhängigkeiten auf dem Finanzmarkt, sei es die soziale Integration von Migranten oder auch die Ko-Autorschaft von Wissenschaftlern: All diese verschiedenen Bereiche werden heute von den wissenschaftlichen Disziplinen als soziale Netzwerke erfasst und analysiert. Es überrascht kaum, dass die Methodenforschung in der Netzwerkanalyse in den letzten 30 Jahren stark vorangetrieben wurde.

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Prof. Dr. Rudolf Schlögl
Prof. Dr. Rudolf Schlögl

Professor Rudolf Schlögl wird Reinhart Koselleck-Projekt zugesprochen

Professor Rudolf Schlögl, Historiker an der Universität Konstanz und Sprecher des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“, wurde am 3. Dezember 2009 von der DFG ausgeschriebene Fördermittel im Rahmen der „Reinhart Koselleck-Projekte“ zugesprochen. Die Mittel werden an Wissenschaftler vergeben, die an „besonders innovativen oder risikobehafteten Projekten“ arbeiten. Die Fördersumme beträgt 500.000 Euro und wird für einen Zeitraum von fünf Jahren vergeben.

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Prof. Dr. Jürgen Osterhammel
Prof. Dr. Jürgen Osterhammel

Leibniz-Preis für Professor Jürgen Osterhammel

Der Historiker Prof. Jürgen Osterhammel, Lehrstuhlinhaber für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Konstanz, bekam am 03.12.2009 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2010 zugesprochen. Er ist damit einer von neun Wissenschaftlern und einer Wissenschaftlerin, die aktuell mit dem bedeutendsten deutschen Forschungspreis ausgezeichnet werden, und bereits der sechste Leibniz-Preisträger der Universität Konstanz. Mit der Ehrung ist ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro verbunden, das der Wissenschaftler in den nächsten sieben Jahren nach eigenen Vorstellungen für seine wissenschaftliche Arbeit zur Verfügung hat.

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